Wer mit seinem Einkommen andere unterstützt, sollte sich überlegen, welche finanziellen Folgen der eigene Tod für die Angehörigen hätte. Vor allem in jungen Familien werden diese Gedanken gerne verdrängt oder aufgeschoben; die im Todesfall des Ernährers entstehenden Versorgungslücken für die Hinterbliebenen sollten jedoch zu keiner Zeit außer Acht gelassen werden.
Eine Risikolebensversicherung gibt den Angehörigen die Sicherheit, auch im schlimmsten Fall der Fälle nicht in eine finanzielle Notlage zu geraten. Bei Tod des Versicherten erhalten die Hinterbliebenen die volle Versicherungssumme, egal wie viele Beiträge bisher gezahlt wurden.
Allein auf die gesetzliche Rentenversorgung der Hinterbliebenen sollte man sich nicht verlassen. Durchschnittlich 550 Euro sind aus der Witwen- und Waisenrente zu erwarten. Zu wenig insbesondere für Familien, deren Kinder die Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben. Aber auch junge Paare, die noch beispielsweise Kredite eines Immobilienkaufs abbezahlen müssen, sollten sich gegen das Todesfallrisiko absichern. Nur wer keine Angehörigen versorgen muss, benötigt keine Risikolebensversicherung.
Die Risikolebensversicherung ist jedoch nicht als Kapitalanlage gedacht. Im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung zahlt die Gesellschaft die Versicherungssumme ausschließlich im Todesfall aus. Dafür sind die Versicherungsprämien deutlich günstiger als bei der Kapitallebensversicherung.


